Autor: Stadtmamaunterwegs

Wandern mit Baby

Die besten Tipps für Wanderungen mit Kleinkind Die Berge sind für mich ein Ort der Entspannung. Sowohl im Sommer als auch im Winter. Hier ist alles irgendwie ruhiger und entspannter. Nirgends fühle ich mich der Natur mehr verbunden. Beim Wandern kann ich absolut abschalten und ganz meinen Gedanken nachhängen. Deshalb war klar, dass wir auch mit Kind in die Berge zum Wandern gehen. Mit ein bisschen Planung klappt das mit Baby sehr gut. Hier meine sechs persönlichen Tipps für einen gelungen Wandertrip mit Kleinkind.

Höhenpark Killesberg

Ein Erlebnis für die ganze Familie. Oh man, eigentlich mag ich diese ausgelutschten Floskeln ja gar nicht. Aber im Falle vom Höhenpark Killesberg triffts der Satz irgendwie. Der riesige Park, er ist 50.000 Hektar groß was übrigens fast 70.000 Fußballfeldern entspricht, liegt im Stuttgarter Norden und ist sicherlich kein Geheimtipp. Am Wochenende bei schönem Wetter pilgert hier schon mal halb Stuttgart her. Der Park ist halt ein Klassiker unter den Ausflugszielen in Stuttgart.

Café Zimt & Zucker

Es gibt Cafés in denen man sich einfach vom ersten Augenblick an wohlfühlt und man gar nicht so genau sagen kann woran das eigentlich liegt. So ging es mir bei meinem ersten Besuch im Café Zimt und Zucker im Heusteigviertel im Stuttgarter Süden. Schon von Weitem kann ich das Treiben im Café durch bodentiefe Fenster mit Rundbogen beobachten. Es ist ein Eckhaus, ein wunderschöner Altbau, ein Haus wie es für dieses Viertel typisch ist. Es ist Dienstag kurz nach zehn. Das Café hat gerade erst aufgemacht und es ist schon ganz schön was los. Ich trete ein und laufe direkt auf die Theke zu. Dort lachen mich leckere Kuchen an, die immer frisch gebacken sind. Der Tresen ist zugleich ein Bücherregal und von den hohen Decken baumeln unterschiedliche Lampen. Der Gastraum ist quasi in zwei Räume aufgeteilt. Ich entscheide mich für den Nebenraum. Hier ist es noch leer und die Tische sind weitläufig gestellt. Perfekte Voraussetzungen für ein entspanntes Frühstück mit Freundinnen und Kind. Sofort wird ein Kinderstuhl an unseren Platz gebracht. Hinter uns steht …

Spinat-Serviettenknödel

Lecker und gesund und schon für die Kleinen ganz leicht zu essen sind Spinatknödel. Ein Essen, das es bei uns immer wieder gibt. Am liebsten mache ich eine Pilzsoße dazu. Aber auch angeröstet mit Ei oder mit einem Erbsen-Karotten-Gemüse schmecken sie gut. Außerdem sind Knödel eine gute Resteverwertung von altem Brot. Die fertigen Knödel kann man auch gut einfrieren.

Fasnet – Die fünfte Jahreszeit beginnt

Seit Wochen zieren Luftschlangen, große Papierblumen und allerlei andere bunte Fasnetsdeko unsere Wohnung. Und jeden Tag erzähle ich Hanna, dass es jetzt bald soweit ist, dass bald die Fasnet beginnt. Für viele Stuttgarter, und wahrscheinlich auch für viele andere Menschen klingt das wahrscheinlich ziemlich verrückt. Doch es gibt eine Erklärung. Ein Großteil meiner Verwandtschaft stammt aus dem Ort Bad Waldsee im herrlichen Oberschwaben, eine Hochburg der Schwäbisch-Allemannischen Fasnet. Die Tradition der Fasnet reicht hier bis ins 15. Jahrhundert zurück. Ich selbst bin Hästräger und habe eine der fünf wundervollen Masken der Waldseer Fasnet. Noch in keinem Jahr habe ich die Fasnet verpasst. Von klein auf haben meine Eltern meine Schwester und mich mit zu den Umzügen und auch danach zum närrischen Treiben in der Stadt mitgenommen. Es gibt Bilder, wie ich als kleines Kind schlafend auf einer Eckbank in der Wirtschaft liege und um mich herum scharenweise Narren lauthals singen, lachen und ihr Unwesen treiben. Kultur und Brauchtum in Baden-Württemberg Jedes Jahr hat mich meine Mutter extra zwei Tage von der Schule befreien lassen, weil …

Walkoverall aus Schurwolle

Es schneit, es regnet, es ist Winter. Im ersten Jahr mit Kind hat mich die kalte Jahreszeit ehrlich gesagt vor eine ganz schöne Herausforderung gestellt. Ständig habe ich mich gefragt was ich Hanna anziehen soll. Strumpfhose – ja oder nein? Ein dicker Pulli oder doch lieber Zwiebelprinzip? Daunen- oder Fleecejacke? Richtig begeistert von kleinen Winterjacken war ich nie. Die sehen zwar süß aus, sind aber irgendwie unpraktisch. Hat man das Kind auf dem Arm rutscht die Jacke ständig hoch und es zieht kalte Luft an Rücken und Bauch. Deswegen war mir schnell klar, dass ich Hanna auf jeden Fall einen Overall kaufe. Einen richtig warmen und wasserdichten Schneeanzug hatte mir bereits meine Schwester für Hanna vererbt. Aber für die Trage ist so ein Schneeanzug einfach nicht geeignet. Das Material ist zu dick und die Kinder schwitzen wie verrückt darin. Deshalb bestellte ich nach langem Hin und Her den Walkoverall aus Schurwolle von Hessnatur. Knapp 75 Euro empfand ich im ersten Moment als ganz schön teuer. Aber die Investition hat sich absolut bezahlt gemacht. Hier passt …